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 Hlûthars Tagebuch - Reise von Elenvina nach Albenhus

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Hluthar



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BeitragThema: Hlûthars Tagebuch - Reise von Elenvina nach Albenhus    24.02.13 13:42

Rondra zu Ehren berichte ich Folgendes:

Ich habe in Elenvina pflichtgemäß meinen Auftrag ausgeführt. Da man mich erst in einigen Wochen im Tempel zurück erwartet, habe ich beschlossen, den Rückweg über Gareth zu nehmen, um am Kaiserturnier teilzunehmen.

Die erste Etappe meiner Reise führte mich auf der Miros Treu den Fluss entlang. Neben mir und der Mannschaft waren noch zwei weitere Reisende auf dem Schiff, ein hoher Edelmann und Magus, Eran von Rabenmund, welch Ehre, mit ihm zu reisen, und eine Händlerin, Lexaja, die zwar eine seltsame Erscheinung ist, doch immerhin zwölfgötterfürchtig.
Mit ihnen reiste ich also einige Zeit lang auf dem Fluss.
Die Reise war zunächst sehr ruhig, unterbrochen nur von einem Bären, der eines Nachts an unser Lager schlich und sich an unseren Vorräten gütlich tun wollte. Er ließ sich leicht von mir vercheuchen.
Leider wurde eines anderen Tages Seine Durchlaucht, der Herr von Rabenmund, in einer Taverne beraubt.
Wir bemerkten trotz unseres Beiseins am Tisches nichts davon. Von Rabenmund verdächtigte die Händlerin Lexaja, wofür es keine Gründe gab. Eine kurze Ermittlung der Diebesumstände war erfolglos.
Wir mussten also ohne den Dieb zu fassen, weiterreisen.

Wieder auf dem Schiff war plötzlich ein kleines Mädchen im Wasser zu sehen, das um Hilfe ersuchte. Ich und die Händlerin sprangen in den Fluss und erretteten es. Die kleine berichtete uns danach erschauerliches.
Sie sei von Orks gefangen genommen worden und mit anderen Kindern gotteslästerlichen alchemistischen Experimenten ausgesetzt worden. Wir mussten einschreiten!
Den Kapitän der Miros Treu beauftragten wir damit, das Mädchen in sein Heimatdorf zu bringen und die dortige Obrigkeit zu informieren und uns zur Hilfe zu schicken.

Nach einer kurzen Untersuchung in Flussnähe fanden wir eine Spur der Entführer, die uns bald in ein kleines Dorf führte. Dort stand auch die Burg des Ritters Sturzenfels, die wir als die Burg des Übeltäters identifizierten. Wir stellten uns der Wache als Reisende vor und baten um Einlass, der uns auch gewährt wurde. Sturzenfels hieß uns willkommen, lud uns ein und stellte uns den Alchemisten vor, der für ihn arbeite, sowie dessen Schwester. Nach einem ausgiebigen Essen besichtigten wir das Labor des Alchimisten und erfuhren erstaunliches. Der Ritter habe ihn und seine Schwester entführt und ihn beauftragt, ein Elixier für ewiges Leben und Jugend zu erfinden. Dafür habe er Experimente an Tieren und alsbald auch an Kindern ausgeführt, welche zu diesem Zweck entführt wurden.
Wir versprachen unsere Hilfe und verabredeten die Befreiung der Kinder für die folgende Nacht. Wir befreiten also die Kinder aus dem Kellerverlies, befreiten auch die Schwester, während der Alchimist ein Feuer im Keller zur Ablenkung der Wachen legte. Kaum waren wir aus dem Schloss heraus, explodierte es hinter uns und fiel in sich zusammen.
Vor dem Schloss hatte sich bereist eine wütende Menge Dorfbewohner versammelt, die uns und die erretteten Kinder glücklich begrüßte. So lud man uns zu einer Feier zu Ehren unserer Heldentat in Appelquell ein.

Wir bekamen jeder einen Dukaten und die Händlerin außerdem einen Edelstein überreicht.
Des Abends gab es eine Feier mit Wein, Bier und Tanz, bei welchem ich ein freundliches Mädchen kennenlernte, welches mit mir ein Ritual der Rahja vollzog.
Am darauffolgenden Morgen verließen wir Appelquell und machten uns auf dem Fußweg den Fluss entlang Richtung Albenhus.
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Hlûthars Tagebuch - Reise von Elenvina nach Albenhus    15.08.13 7:54

Auf unserem weiteren Weg Richtung Albenhus, trafen wir auf einer Lichtung, die
Reisenden zur Rast dient, auf eine Trollfamilie, die uns um Hilfe bat. Sie seien
aus ihrem heimatlichen Wald vertrieben worden, dort hätten die Bäume und
Steine ihre Kinder angegriffen und einem Mädchen das Bein gebrochen.
Dies hörte sich zunächst nach abergläubischen Hirngespinsten an, sollte sich
dann aber doch als wahr herausstellen.

Bevor wir also in das Tal der Trolle zogen, versuchten sich die Händlerin und
der Magus beide ziemlich vergeblich an der Heilung des Trollmädchens. Langsam
beginne ich an ihren Fähigkeiten zu zweifeln...

Im bewaldeten Tal bekamen wir es mit einem Waldschrat zu tun, der uns
plötzlich angriff. Er war zwar kein leichter Gegner, dennoch konnte ich ihm
ordentlich zusetzen. Bevor ich zum letzten Schlag ausholen konnte, fing dieses
Ding jedoch an zu sprechen und bat um Gnade. Verdutzt und verwirrt, dass
solch ein Monstrum überhaupt des Sprechens mächtig war, ließ ich es
tatsächlich ziehen.
Bei Rondra! Noch einmal werde ich das ungläubige Vieh nicht am Leben lassen!

Nach einer Weile weiteren Wanderns trafen wir auf die Schmiedin Norrigea, die
uns erzählte, dass sie Streit mit dem Druiden Daliseon habe, einem gottlosen
Taugenichts, und ebenso mit den Waldschraten, die der Druide gegen sie
aufgehetzt hatte. Desweiteren gäbe es noch ein Steinmonster, das der Druide
beschwört habe.

Wir zogen also zum Haus des Druiden, um ihn zu richten, nicht jedoch ohne an
einem Steinkreis die schändlichen dämonisch-magischen Werke Daliseons zu
zerstören. Dieser versteckte sich feige hinter einem Wall aus Büschen, der
nicht zu durchdringen war. So blieb uns nichts anderes übrig, als uns seine
gottlosen Worte anzuhören. Immerhin bot er uns einen Handel an: Er werde seine
Zauber beenden und Norrigea in Ruhe lassen, wenn diese sich bei den
Waldschraten für die Beschädigung eines wertvollen Baumes entschuldige.
Da uns nichts anderes übrig blieb, nahmen wir an.

Norrigea erbat vor der Erfüllung ihres Teils der Abmachung noch ein
Gottesurteil von uns, mit Recht! Wir sollten eine Axt aus einer alten
Zwergenbinge holen, die sie dort einst verloren hatte.
Natürlich gelang mir dieses Unterfangen gegen alle Widrigkeiten und wir
konnten den Streit auf friedliche Weise schlichten.

Rondras Wege sind unergründlich.

Zum Dank verstärkte Norrigea unsere Waffen und schenkte mir ein besonderes
Schwert, dem ich den Namen Löwenfang gab.
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