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 Berichte zur Katastrophe von Dragenfeld

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BeitragThema: Berichte zur Katastrophe von Dragenfeld   16.03.14 9:52

So, diesmal hätte ich gern Berichte von allen zu ihrem Sicht der Dinge auf die Umstände der Katastrophe in Dragenfeld wie folgt:

Eran: Ein Bericht in doppelter Ausfertigung an die KGIA und das Informations-Institut zu Rommilys.

Hlûthar: Ein Bericht an die Chronisten vom Orden der Wahrung zu Rhodenstein.

Laila: Ein Bericht an die Drachenei-Akademie zu Khunchom, ausgehändigt an Erzmagier Rakorium Muntagonus zur Weiterleitung an Spektabilität Khadil Okharim.

Falk: Ein Bericht an das Haus der eisigen Stelen zu Trallop.
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Eran



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BeitragThema: Bericht der Geschehnisse zu Dragenfeld   27.03.14 15:04


Den Zwölfen zum Gruße!

Hiermit unterrichte ich Euch über die Geschehnisse zu Dragenfeld, worin ich mit meinen Gefährten verwickelt wurde. Es begann in Baliho, das wir zwecks unserer Suche nach Xeraan besuchten. Dort machten wir die Bekanntschaft mit Mutter Linai, einer Travia-Geweihten aus Dragenfeld. Eines Abends wurden wir Zeugen einer Vision: Laniare, eine Schwester der Tsa, sei in Dragenfeld verbrannt worden. Es hieß, sie habe ein Opfer bringen müssen. Ob dieser ungeheuerlichen Nachricht beschloss Mutter Linai, abzureisen. Während ihrer Vorbereitungen stellten wir Nachforschungen bezüglich Dragenfeld an. In der Bibliothek zu Baliho wurde uns der Zugang zu einem indizierten Buch gewährt, woraus jedoch Seiten herausgerissen waren. Später stellte sich der Täter als ein gewisser Hammid heraus, Geweihter Satinavs. Laut der Verbrannten Tagebuch, das wir später im Tempel zu Dragenfeld finden sollten, habe Hammid sie zu Frevel verleitet.
Als wir Mutter Linai gen Dragenfeld eskortierten, wurden wir im ersten Orte von Praios-Bannstrahlern aufgehalten. Der Inquisitor Laconda da Vanya stellte sich uns vor. Er berichtete uns von einer Prophezeiung eines Verwirrten, der die Geburt eines mächtigen Magiers in den Namenlosen Tagen geweissagt habe. Wir bekamen den Auftrag, binnen 22 Tagen Kunde über den Zustand Dragenfelds zu überbringen.
Was darauf folgte, kann ich Euch nur annähernd darlegen, denn es übersteigt jede Vorstellungskraft bei Weitem: In den kommenden Tagen widerfuhren uns Albträume über Albträume! Sicher war nur, dass diese nicht durch Boron kamen, da wir gleich träumten und Todesfälle zu beklagen waren. So vergingen die Tage und Nächte mit großen Anstrengungen und blutigen Qualen.
Es begab sich eines Tages, dass wir auf Delian von Wiedbrück stießen, der vor Korobar floh. Dieser habe seinen Expeditionstrupp teils vernichtet, teils in seinen Bann gezogen. Wir verteidigten Delian, während Korobar den Tod fand. Als wir unseren Weg fortführten, stießen wir auf eine 'Zone' der Alterung. Es ist mir nicht möglich, dies genauer darzulegen, doch alterte alles schneller. Menschen wurden alt, Leben entwich, Farben verblassten. Nur noch der Tod trieb sich in der tristen Gegend herum. Der Tempel der Tsa in Dragenfeld war eine Oase für uns. Dort konnten wir in Erfahrung bringen, dass das Undenkbare geschehen sollte: Hammid war Liscom Ghosipar von Fasar! Gemeinsam mit der Tsa-Geweihten vollbrachte er einen Zeitfrevel, um Borbarad zurückzuholen! Die Auswirkungen der Alterung habt Ihr mit Sicherheit vernommen. Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Auch versteckte die Verbrannte Bücher über Echsenmagie bei sich! Als sie endlich eingesehen habe, dass sie gegen die Zwölf gesündigt hatte, sei es zu spät gewesen. Voll Reue habe sie sich in ihr Schicksal begeben. Wir jedoch durchsuchten den Turm Drachentod, in dessen Keller wir des Grauens fündig wurden: Das Unaussprechbare wurde in eben jenem Moment vollzogen! Liscom selbst vollführte ein dämonisches Ritual! Mit Entschlossenheit unterbrachen wir es und entleibten Liscom und die Geopferten des Rituals - einzig zwei konnten gerettet werden. Dann legte sich ein schwarzer Schleier um unsere Augen und Boron segnete uns mit einem tiefen Schlaf der Gerechten.
Wir erwachten im Tsa-Tempel. Delian hatte uns gerettet. Den Zwölfen zum Danke! Die Alterung schien fortan wieder normal zu verlaufen. Ganz offenbar haben wir die Katastrophe abwenden können. Möge Borbarad noch ein Äon Äonen Jahre verbannt sein!

In Verbundenheit,
Eran von Rabenmund, Adeptus maior und Reichsedler zu Ysliblick
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Berichte zur Katastrophe von Dragenfeld   18.04.14 5:40

An die Chronisten vom Orden der Wahrung zu Rhodenstein


Bericht betreffend die Ereignisse in und um Dragenfeld ING/RAH 1015


Rondra zum Gruße!

Die dämonische Katastrophe von Dragenfeld dürfte hinlänglich bekannt sein. In die vielen Spekulationen soll dieser Bericht eines der wenigen Überlebenden Licht bringen.
Der Verfasser dieses Berichtes, der Knappe der Göttin Hlûthar von Eslamsbrück, wurde durch einen prophetischen Traum nach Baliho geführt, um dort der "Vision der brennenden Wiedergeburt" zu folgen. Ihn begleiteten der Reichsedle von Ysliblick und Adeptus Major Eran zu Wehrheim, der Ifirngeweihte Falk von Dragenfeld und die Adepta Major Laila Sabamezzek.
Bald nach unserem Eintreffen in Baliho wurden wir Zeugen einer Vision der Traviageweihten Mutter Linai, die die Verbrennung der Dragenfelder Tsageweihten Schwester Laniare miterlebte. Zur Aufklärung dieses unerhörten Sachverhaltes begab sich Mutter Linai mit den vier zuvorgenannten auf die Reise nach Dragenfeld.
Die Reise verlief äußerst unangenehm; beinahe nächtlich wurden wir von Alpträumen gequält, welche offenbar dämonischen Ursprungs waren. Mehrmals wären Mitglieder unserer Expedition im Schlaf verstorben, hätte nicht das schnelle Eingreifen der Gefährten das Schlimmste verhindert.
Des weiteren entdeckten wir im Wasser unterhalb einer Wassermühle die erhobene Leiche eines Mannes, an der die Adepti die Präsenz der Präzentorin nachweisen konnten. Dies war durchaus nicht ungewöhnlich, da der Verfasser dieses Berichts auf der Suche nach dem Nekromanten Korobar war, der sich in der Gegend herumtreiben sollte. Dieser wurde später auch gefasst und getötet.
In den Dörfern vor Dragenfeld erfurhen wir auch von einem in schwarz gekleideten Mann, der offenbar unschuldige Bürger entführt haben soll. Wie sich herausstellte, war dies tatsächlich Korobar.
Kurz hinter einer Brücke hinter Runhag kam es zum Kampf gegen Korobar und seine Schergen, welcher gerade den aus der Gefangenschaft geflohenen Delian von Wiedbrück verfolgte, wie dieser sicherlich wird bestätigen wollen.
Korobar wurde von der Adepta mittels eines Ignifaxius getötet, die Untoten des Leichenschänders wurden erschlagen, die anderen Schergen ebenso.
Delian ward damit gerettet und wurde von Mutter Linai in eine sicheren Ort zurückgeleitet, derweil die vier anderen weiter auf Dragenfeld zuritten.
Die Gegen vor Dragenfeld schien sehr schnell zu altern und wurde immer lebloser je näher wir dem Ort kamen. Letztlich versagten auch unsere Pferde und wir mussten zu Fuß weiter. Wir fanden auch die Überreste eines Flüchtlingstrupps und begegneten einigen noch lebenden, aber stark gealterten; jedoch kam keiner von ihnen außerhalb der Todeszone an. Von ihnen erfuhren wir, dass sie Laniare für die Ereignisse verantworlich machten und daher verbrannt hatten.
Auch wir bemerkten die Alterung an uns und wurden von Tag zu Tag schwächer.
Endlich erreichten wir inmitten dieser Wüste das zerfallene Dragenfeld. Alleine der Tsatempel stand noch intakt zwischen den Ruinen des Dorfes.
Aus den Tagebüchern der Tsagewihten Laniare erfuhren wir, dass sie das dämonische Treiben mitauslöste; ein gewisser Hamid, ein Fremder aus Selem, der in der örtlichen Burg lebte, habe ihr die echsische Religion und Zauberei beigebracht. Ich will auf dieses schändliche, götterlästerliche Gewäsch nicht weiter eingehen.
Die Tagebücher sind in einer Abschrift diesem Schreiben beigelegt, sollten aber nur den standhaftesten und götterfürchtigsten Menschen zugänglich gemacht werden.
In der Burg angekommen machten wir das Zentrum der dämonischen Umtriebe im Keller ausfindig: Ein grauenhaftes Ritual, bei dem dreizehn Entführte geopfert werden sollten.
Der Adeptus tötete den Beschwörer mit einem Ignifaxius und wir beendete das Ritual, wobei nur zwei der Opfer überlebten. Kurz darauf umfingen uns die Boronschen Schatten.
Wir erwachten im Tsatempel von Dragenfeld, wo uns Delian von Wiedbrück begrüßte; er habe uns und die zwei Überlebenden aus der Burg geholt. Im Tempel gab es noch zwei Elixiere, die die Alterung zum Teil wieder rückgängig machen konnten. Der Ifirngeweihte Falk verschlang sogleich eines der Elixiere, während die anderen der Gruppe zugunsten der beiden geretteten verzichteten und dadurch um etwa sieben Jahre gealtert blieben.
Die beiden geretteten konnten durch ein geteiltes Elixier um jeweils zwanzig Jahre verjüngt werden, sind jedoch immer noch stark gealtert.

Auch wenn wir die Hintergründe dieser Ereignisse kaum verstehen, möge dieser Bericht den kundigen Lesern Informationen geben, die bei der Aufklärung des Sachverhaltes helfen sollen.

gez. Hlûthar von Eslamsbrück
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