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 Hlûthar 1013/1014

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Hluthar



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BeitragThema: Hlûthar 1013/1014   18.04.14 5:52

Efferd 1013
Eine diplomatische Mission im Auftrag Brins bringt uns ins Liebliche Feld, das sich nun anmaßend "Horasreich" nennt; ebenso nennt sich Fürstin Amene nun "Kaiserin." Wir haben eine Depesche zu überbringen, die den Liebfeldern schon den Kopf waschen wird. Die Flucht des Thronräubers Answin sollen wir verschweigen. Wir kamen in Kuslik an und werden uns morgen auf den mehrtägigen Ritt nach Vinsalt machen, den Yaquir entlang.

Endlich etwas Spannung auf unsere sonst so ereignislosen Reise! Auf dem Weg nach Vinsalt sahen wir eine edle Kutsche auf der Straße stehen und die Insassen offenbar in höchster Bedrängnis durch eine Räuberbande. Wie sich herausstellte waren die feigen Subjekte dieser Missetat Söldner im Auftrage eines gewissen Adalberto de Cherugio - diese Liebfelder haben eine gar gräusliche Namenswahl! - geschickt, des hiesigen Landesherrn, um den Inhaber der Kutsche, den feinsten, edelsten Signore Haakan Mandino di Carlotta - hoffentlich habe ich seinen Namen richtig verstanden - zu schikanieren. Anlass dieses versuchten Verbrechens war wohl das Heiratsansinnen des Cherugio die Tochter des Carlottas betreffend, welches dieser ablehnte.
Wie es sich gehört wurde die Räuberbande unter der Führung des ehrlosen Alrigio gehörig aufgemischt!

Zum Dank lud Carlotta uns in sein Anwesen ein, wo es in ein paar Tagen ein Freudenfest zu unsere Ehren geben solle.
Zunächst stand aber noch der Auftrag in Vinsalt an, der ohne Probleme erfolgreich abgeschlossen wurde.
Ein seltsames Ereignis gab es dann aber doch: Ein in Lumpen gehüllter Bettler, offenbar blind, warnte mich, ich solle mich vor den Schatten hüten; die Gier treibe und nehme, was am liebsten sei. Seine Beschreibung erinnerte an die unbarmherzige Ersäuferin, Efferds Widersacherin.

Ausnahmsweise entfiel am gestrigen Abend die Aufzeichnung des Tagesgeschehens. So schreibe ich an diesem klaren Morgen meine Erlebnisse auf. Gestern fand das Freudenfest in Carlottas Anwesen statt, das vorzüglich war. Die Liebfelder sind zwar sture, verbohrte Separatisten, doch bei Wein und Tanz sind sie zu ertragen. Zudem war mir eine Horasierin, die Geliebte des Carlotta, die ebenfalls in der Kutsche befindlich von uns gerettet wurde, mir sehr wohlgesonnen, was auf ein angenehmes Rahjastündchen hinauslief. Daher erst heute der Bericht...

(Hier brechen Hlûhars Aufzeichnungen kurz ab.)
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Hlûthar 1013/1014   18.04.14 5:59

Oh, Schreckliches und Gottloses trug sich heute zu. Aufgrund großen Trubels draußen unterbrach ich gestern nur kurz meine Aufzeichnungen und es passierte mehr, als ich erahnen konnte. Ein schwarzer Viermaster lief vor der Küste auf, an er Carlottas Haus liegt. Es näherten sich zwei horasische Segelschiffe, die Schüsse abgaben. Doch dann erhob sich tatsächlich ein spinnenartiges Wesen aus dem Schiff. Ich wusste es sogleich als einen Mactans, einen Achtgehörnten aus der Domäne der Ersäuferin, zu erkennen - aber viel größer war es als berichtet! Das Wasser begann unter seinen Füßen zu brennen und die unglücklichen Seemänner konnten nichts gegen den Untergang ihres Schiffes tun. Die Armen mussten grausamst verbrennen. Gleich darauf näherte sich ein Reiter auf einer Flugschlange, einem Karakil, einem Eingehörnten aus der Domäne des Rastlosen, des Widersachers Travias. Die am Strand stehende Menge versuchte zu fliehen, doch unzählige verschwanden in schwarzen Löchern am Boden, die der Reiter sich auftun ließ. Er wurde gestellt und erschlagen, sein Reitvieh vernichtet; Ehre sei Rondra!
Doch leider ging das Grausen weiter. Das schwarze Schiff nahm nun Kurs auf die Stadt Ruthor, in der sich die Tochter und die Enkelkinder Carlottas befanden. Auch ohne die Bitte des edlen Freundes hätten wir uns
aufgemacht, dem dämonischen Treiben Einhalt zu gebieten.
Nach einem schnellen Ritt in die Stadt bot sich uns dort Grausiges. Die wilden Gottlosen waren zu lange vor uns da, und hatten sich an der Qual der Stadtbevölkerung ergötzt. Überall lagen Leichen und Häuser brannten.
Am schlimmsten hatte es wohl einen armen Alten getroffen, den wir kaum noch lebend an eine Häusertür genagelt mit abgeschnittenen Lippen vorfanden und nur noch von seinem Leid erlösen konnte.
Die Räuber hatten es offenbar auf die Kinder der Stadt abgesehen, die von Piraten zusammengetrieben wurden.

Einige konnten wir erretten und ihre Peiniger erschlagen. Vor dem örtlichen Rahjatempel geschah dann ein Wunder der Göttin: Wir und das Piratenpack wurden von einer Welle der Harmonie übermannt, die jedes Kämpfen unmöglich machte. Bereuend und geläutert ließen die Piraten die Waffen fallen und verließen friedlich die Stadt.
An einem schwarzen Turm fanden wir einen Schwarzmagier und ein paar Gefolgsleute, die versuchten, in den Turm einzudringen. Der Magus wurde festgenommen, gefesselt und geschoren; seinen Wächtern wurde gnädigst die Flucht gewährt. Sie waren eines Kampfes nicht würdig.
In den Unterlagen, die der Magus bei sich trug, wurde, wie sich später herausstellte, von einem gewissen Tharsonius die Erschaffung von Mensch-Dämonen-Chimären beschrieben. Schändlichstes gottloses Werk, welches hoffentlich niemals zur Anwendung kommt.
An der Hafenpromenade dann zeigte sich der Veranwortliche: Aranex, der uns an die Beschreibungen der Amazonen erinnerte. Damals hatte ein gewisser Xeraan meine Freundinnen betrogen und nun machte er unter anderem Namen offenbar das gleiche an der anderen Seite des Kontinents.
Hunderte seiner Männer hatten dutzende Kinder gefangen, darunter die Enkel Carlottas, und wir mussten
machtlos zusehen, wie diese entführt wurden.
Kurz danach, leider zu spät, kam die Kavallerie der "Kaiserin" Amene. Die Liebfelder pflegen schlechte Scherze!
Im Lagerhaus gab es dann eine Unterredung mit der Führung der Armee. Unmöglich konnte ich all diese Namen und Titel behalten. Soll doch Eran versuchen, sie aufs Papier zu kritzeln. Rühmt er sich doch immer seines guten Gedächtnisses! Nein, ich bin unfair; wie oft hat Erans Verstand uns schon geholfen!
Der gefangene Magus, Regulan, wurde befragt, und wir erfuhren, dass das Schiff nach Süden fährt, Aranex in
Vinsalt sei und Regulan in Talusa angeworben habe. Das Schiff sei wohl auch in Mengbilla gewesen.
Aranex, oder vielmehr Xeraan, sei ein goldgieriger Tobrier. Nach einem Heiligen Befehl wand sich etwas
Dämonisches in Regulan, das ihn sich die Zunge abbeißen ließ. Kurz darauf kam bereits der Henker, um der
Gerechtigkeit genüge zu tun.
Ich werde heute Abend noch meditieren, bevor es am nächsten Morgen nach Grangor zur Admiralität geht.
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Hlûthar 1013/1014   18.04.14 6:02

Der Tag war sehr ereignislos. Die Admiräle gaben uns den Auftrag, der Sache weiter nachzugehen, waren zu großen Zusagen der Unterstützung aber nicht bereit. Ach, diese Liebfelder kommen sich so wunderbar und edel vor, und vergessen es zu keiner Zeit, dies andern auch zu zeigen, und doch haben sie weit weniger Herz als unsereins.
Es ging hernach wieder nach Grangor.
Der arme Carlotta! Ihn so leiden zu sehen über den Verlust der Enkel, betrübte uns sehr. Wir versuchten, ihn zu trösten, natürlich mit wenig Erfolg. Er gab uns jedoch Informationen, die uns helfen könnten, die Kinder zu befreien.
Sein Sohn habe eine Studienkollegin, eine Maga in Vinsalt, Hesindiane von Grangor, welche uns sicher helfen könne.

Heute haben wir tatsächlich Hesindiane angetroffen, eine höchst berühmte und teure Magierin.
Der Freundschaft zu Carlottas Sohn zuliebe hilft sie uns unentgeltlich; bald komme ein Bote von ihr, wenn sie weiter Informationen habe.
Im Phextempel gab es einen interessanten zwischenfall: Ein Alrigio, wohl eher Alrig, aus Tobrien sprach mit
einem Geweihten über eine Gaunerei und ein geplantes Treffen in einer Manufaktur, und ich konnte dies zufällig hören. Die Phexgetreuen gaben mir aber keine Einzelheiten bekannt.

Der Bote war eben da; wir sollen gleich zu Hesindiane.

Alrig scheint doch unser Mann zu sein. Ein Bekannter Hesindianes, Valerio Tangeladi, besitzt eine Manufaktur, die er wegen Spielschulden jeden Abend zwei Stunden eher zuschließt und für phexsche Geschäfte hergibt.
Wir werden uns am Abend in Fässern dort verstecken und einschließen lassen, um dem gottlosen Treiben Einhalt zu gebieten.
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Hlûthar 1013/1014   18.04.14 6:04

Oh, welch ein Erfolg! Zwischendurch sah es zwar nicht so gut aus, aber wir machten den Göttern alle Ehre, auch wenn das Verstecken leider allzu phexisch und wenig rondragefällig war. Doch es war notwendig. Erst kenne deinen Feind, dann stelle ihn offen im Kampf! Laila wurde unglücklicherweise von Alrig entdeckt, hieß uns aber still sein. Festgenommen musste sie mit Alrig warten und wir ebenso und dann erschien er: Aranex. Zwei Schergen hatte er dabei und dazu eine Art Esel, Nurumbal nannte er es, ein Dämon. Ein Menschenherz warf Aranex' Scherge zu Boden und der Nurumbal fraß es, und gab eine Menge Gold zur Belohnung Alrigs von sich. Und dann erfurhen wir Ungeheuerliches! Tatsächlich ist Alrig ein Schüler Korobars!
Sollte ich tatsächlich meinem Erzfeind, dem Nekromanten und Schänder meines Vaters auf den Fersen sein? Diese Spur durfte nicht verloren gehen!
Es kam zum Kampf. Lailas Erzdschinn gegen den Dämon, ein Pfeil (!) Falks gegen Aranex' Kopf, Erans Ignifax brannte Alrig und ich stellte mich dem Illusionisten, welcher sich feige vervielfältigte, danach die Schatten gegen uns beschwor. Letztlich floh er und hinterließ die Manufaktur als Scherbenhaufen und einen wahnsinnigen Alrig. Wir werden ihn kriegen!
Alrig wurde in den Borontempel gebracht, wo die Götter seine Seele gnädig sein mögen; er schien kaum in die Pläne seines Lehrers eingeweiht zu sein.
Aber wir haben einen Brief bei ihm gefunden. Wir haben eine Spur, die uns nach Gareth führt.
Im "Schwert und Panzer" soll Alrig einen anderen Schüler Korobars treffen.
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Hlûthar 1013/1014   18.04.14 6:10

Heute sind wir in Elenvina angekommen. Der hiesige Praiosgeweihte bekam angeblich von einem Greif den Auftrag, Bote des Lichts zu werden. Überall wird von einer Kirchenspaltung gesprochen. Nun, das ist Sache der Praioskirche.
Welche Freude, ich habe einen Sohn. In Elenvina sahen wir ihn bei einer Praiosmesse. Seine Mutter ist die nette Frau aus Appelquell, die mich in die Lehren Rahjas einführte. Noch heute denke ich nachts gelegentlich an sie.
Pflichtschuldig meldete ich den Jungen in einer Kriegerakademie an, so hatte er es sich gewünscht, und bezahlte sogleich die Ausbildung. Ich denke, man wird noch viel von ihm hören.

Die Vaterfreuden reißen nicht ab. Natürlich konnte ich mir denken, dass von den vielen Frauen, die mir wohlgesonnen waren, auch die ein oder andere länger an mir zu tragen hätte, doch in so kurzer Zeit gleich ein
zweiter Sohn in Albenhus? Wunderbar! Ein von Ysliblick trifft sein Ziel!
Und nicht nur der, offenbar treffen auch die Eisingers. wir wurden in das Haus Eisinger-Ugradin eingeladen.

Tatsächlich verließ Lexaja uns damals deshalb, weil sie schwanger war vom jungen Eisinger. Und Eran und ich dachten, sie hätte etwas zu verbergen. Eran behauptet ja bis heute, sie habe ihn bei unserer Reise auf dem Schiff bestohlen. Der alte Schluckspecht wird einfach seine Dukaten verloren und einen Schuldigen gewollt haben. Die Rabenmünder sind zu stolz einmal einen Fehler einzugestehen!
In diesem Hause leben nun also mein Sohn und die Tochter der Eisingers. Letztere scheint magisch begabt zu sein und wurde von Eran der weißen Gilde anempfohlen.
Mein Sohn möchte einmal Borongeweihter werden. Dies ist zwar weniger das meine, doch freue ich mich über so götterfürchtige Nachkommen.
Wir waren auch noch in das Haus Rohezahls eingeladen, welchem wir vom Kinderraub von Ruthor erzählten. Er war einst Hofmagier im Lieblichen Feld.
Im Gegenzug erzählte er uns mehr über Tharsonius, der in Bethana geboren worden war und Ähnlichkeit mit Rohal gehabt haben soll. Später bot Rohal ihm an, Mitkaiser zu werden, was jener aber ablehnte. Stattdessen wurde er der jüngste Erzmagier aller Zeiten und Akademieleiter in Fasar. Nach Ausgrabungen in Borbara, was "Ursprung des Todes" bedeutet, nannte er sich Borbarad, was "Bringer des Todes" bedeutet. Er erbaute die Festung in der Gorischen Wüste, von welcher wir bei unserem Abenteuer dort schon erfuhren.
Borbarad galt als bester Dämonenbeschwörer, so kam es natürlich zum Krieg, in welchem sich Rohal opferte, um Borbarad zu bannen. Der Bannfluch wurde uns vorgelesen.
Der schwarze Turm in Ruthor ist seit den Magierkriegen verschlossen. Er gehörte einst Algorton, einem Chimärenbeschwörer.
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Hluthar



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BeitragThema: Re: Hlûthar 1013/1014   18.04.14 6:12

Praios 1014
Wir sind in Gareth. Auch hier wird eine Kirchenspaltung befürchtet.
Eran soll sich heute Abend im "Schwert und Panzer" als Alrig ausgeben, um den anderen Schüler Korobars zu stellen.

Leider erfolglos, der Nekromantenschüler kam nicht. Wir werden uns die nächsten Abende auch auf die Lauer legen.

Heute war es tatsächlich soweit. Ein Mann mit Kapuze und Wanderstab betrat die Gaststätte. Es folgte eine Festnahme durch die KGIA. Der Nekromant floh, nicht ohne einen schwer bewaffneten Söldner zu verzaubern, der daraufhin wild um sich schlug. Laila, die KGIA, und Eran folgten dem Nekromanten und ich kümmerte mich um den Söldner. Leider gelang ihm ein sehr glücklicher Treffer, der mich schwer mitnahm. Ich wollte ihn nicht verletzen, da er ja verzaubert war, und schlug wohl zu sanft zu. Falk konnte mit einem Harmoniesegen die Sache in Ordnung bringen.
Die KGIA gab uns nun den Auftrag, nach Tobrien zu reisen, um dort Nachforschungen über den Verbleib Korobars anzustellen. In Weiden wurde dieser vor zehn Jahren von Delian von Wiedbrück festgesetzt und ihm wurde die Magie mit Bannstaub ausgebrannt. Leider entkam er kurz darauf.

Diese Nacht hatte ich einen verwirrenden Traum. Es war wieder eine dieser Visionen, die mich nun schon so lange verfolgen. Sie trafen zwar immer zu, doch war ihre Bedeutung immer erst im Nachhinein völlig zu erkennen.
Unser Ziel sei die brennende Wiedergeburt in der Ochsenstadt. Falk als gebürtiger Weidener konnte uns sagen, dass dies der Spitzname Balihos, der größten Stadt Weidens ist.
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